Wertvolle Tipps für erfolgreiches Storytelling im Marketing

Oder: Wie du deine Kunden dazu bringst, dir nicht nur zuzuhören, sondern auch zu glauben.

Es ist ja bekanntlich so: Wir alle sind süchtig nach guten Geschichten. Wenn es uns gelingt, sie richtig zu erzählen, haben wir unsere Kunden quasi schon im Sack – zumindest emotional. Doch die Realität sieht oft anders aus: Man schreibt einen Text, der so trocken ist wie Knäckebrot ohne Butter, und wundert sich dann, warum die Zielgruppe schneller weg ist als ein Paar Socken im Waschsalon.

Die Lösung? Storytelling. Doch richtig angewendet, bitte. Wie das geht? Ganz einfach. Hier sind ein paar Tipps, mit denen du deinen Kunden nicht nur ihre wertvolle Zeit, sondern auch ein Lächeln entlocken kannst.

1. Make It About the Customer

Na klar, du bist großartig. Dein Produkt ist großartig. Dein Team sowieso. Aber mal ehrlich: Wen interessiert das, wenn dein Kunde nicht weiß, was er davon hat? DM macht es richtig. Mit ihrem Slogan „Hier bin ich Mensch, hier kauf ich ein“ stellen sie genau das in den Mittelpunkt, was zählt: der Kunde. Nicht die Marke, nicht das Produkt, sondern der Mensch, der es kauft. Du willst eine erfolgreiche Geschichte erzählen? Dann zeig deinem Kunden, dass er der Held ist – nicht du. Mach ihn zum Luke Skywalker, während du das Lichtschwert schwingst (aber nicht zu sehr protzen, du bist schließlich nur Obi-Wan).

2. Act on Storytelling Early

Warte nicht darauf, dass deine Kampagne auf magische Weise viral geht, während du vor der Kaffeemaschine wartest. Geschichten müssen erzählt werden, und das am besten frühzeitig. Schau dir Siemens an. Ihre Kampagne „Ingenuity for Life“ hat nicht erst auf den großen Moment gewartet, sondern direkt gezeigt, wie ihre Technologien die Welt ein Stückchen besser machen. Das Ergebnis? Emotionale Verbindung UND Umsatz. Zwei Fliegen mit einer Klappe.

3. Emphasize Real-Life Applications & Show, Don’t Tell

Es gibt diesen ungeschriebenen Marketing-Grundsatz: Glaube nie, dass eine Liste von Features jemanden hinter dem Ofen hervorlockt. Vorwerk hat das verstanden. Sie zeigen uns nicht, wie der Thermomix funktioniert, sondern wie er das Leben einfacher macht. Die Botschaft: Mit unserem Produkt wird dein Alltag smooth(er) als dein Morgen-Smoothie. Das ist wie in einem Kinofilm – du willst die Action sehen, nicht eine PowerPoint-Präsentation über den Ablauf der Schießerei.

4. Shift Focus From Features to Benefits

Du liebst es, über die technischen Finessen deines Produkts zu sprechen? Schön für dich. Dein Kunde will aber vor allem wissen, wie es ihm das Leben erleichtert. Ein Paradebeispiel ist Clara Finanz. Anstatt die x-te App-Funktion in den Vordergrund zu stellen, konzentrieren sie sich darauf, wie viel Zeit und Stress sie den KMUs abnehmen. Weniger Finanzchaos, mehr Zeit für das Wesentliche – Kaffee trinken und überlegen, wie man die Welt rettet.

5. Use „Day-in-the-Life“ Narratives & Make Products Relatable

Stell dir vor, dein Produkt ist der treue Begleiter durch den Tag – so wie der Freund, der immer da ist, um den Kaffee zu zahlen, wenn du mal wieder dein Portemonnaie vergessen hast. Hofpfisterei zeigt in ihren Filmen genau das: Der Bäcker, der früh aufsteht, die Leute, die das Brot lieben, und die Bauern, die das Getreide liefern. Eine perfekte „Tag-im-Leben“-Story, bei der du am Ende des Tages Lust auf eine frische Scheibe Brot hast. Und genau darum geht es: Deine Zielgruppe sollte sich nach deinem Produkt sehnen – wie nach einem leckeren Frühstück.

6. Bridge the Gap Between Cultures

Manchmal hilft es, eine Brücke zu schlagen, besonders wenn es kulturelle Unterschiede gibt. Swiss International Airlines macht das mit ihrer „Made of Switzerland“-Kampagne vor: Sie erzählen Geschichten, die nicht nur die Schweizer Kultur feiern, sondern auch eine emotionale Verbindung zu ihren internationalen Kunden schaffen. Und am Ende fühlt sich der Passagier irgendwie ein kleines bisschen schweizerisch – auch wenn er noch nie eine Kuhglocke in der Hand hatte.

7. Harness Influencer Storytelling

Die große Influencer-Welle ist längst nicht vorbei, und wenn man es clever macht, holt man mehr raus als ein paar schicke Instagram-Bilder. Oatly hat das in Deutschland vorgemacht. Statt nur die Vorzüge des Haferdrinks aufzuzählen, lassen sie Influencer ihre eigene Story erzählen. So wird aus einem Getränk plötzlich eine Mission: Rette die Umwelt – ein Haferdrink nach dem anderen. Das ist nicht nur Werbung, das ist eine Bewegung. Und das lieben die Menschen.

Fazit: Storytelling als Schlüssel zu emotionaler Markenbindung

Die Moral von der Geschicht’? Geschichten bleiben im Kopf, Zahlen nicht. Ob im B2B oder B2C – wer die Emotionen seiner Zielgruppe anspricht, bleibt länger im Gedächtnis. Also, pack deine Geschichten aus, erzähl sie authentisch und lass deine Kunden die Hauptrolle spielen. Dann wirst du sehen: Eine gute Story schlägt jeden Businessplan – zumindest, wenn es um Sympathie und Markenbindung geht.

Beginne damit, deinen Suchbegriff oben einzugeben und drücke Enter für die Suche. Drücke ESC, um abzubrechen.

Zurück nach oben